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Politik und Gesellschaft | 10.02.2009

UN-Generalsekretär hat große Erwartungen an die USA, China, Indien und die EU

Nach einer Reise in verschiedene Krisenregionen der Welt äußerte sich UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am 11. Februar 2009 in New York im Blick auf den Klimawandel: „Wir haben keine Zeit zu verlieren.“ Die Klimaverhandlungen im Dezember 2009 in Kopenhagen müssten zu einer Nachfolgevereinbarung zum Kyoto-Protokoll führen: „Die Verhandlungen, die Ende des Jahres in Kopenhagen zum Abschluss kommen sollen, erfordern eine sehr verantwortungsbewusste Führung ... Die Vereinigten Staaten, China, Indien, die Europäische Union und viele andere Länder müssen gemeinsam den Weg in die richtige Richtung weisen. Auch müssen wir für jene sorgen, die sich aus eigener Kraft nicht an den Klimawandel anpassen können.“

Ban Ki-moon vertrat außerdem die Auffassung, dass die weltweite Wirtschaftskrise nur wirklich gelöst werden kann, wenn Neuansätze in der Energieerzeugung und im Klimaschutz verwirklicht werden. Der UN-Generalsekretär will am Rande der UN-Vollversammlung im September zu einem Treffen anwesenden Staats- und Regierungschefs zu Klimafragen einladen. (FKP)


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