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Landwirtschaft | 09.02.2009

Wasserversorgung in Südasien bedroht

Übernutzung der Wasservorräte, Klimawandel und eine unzureichende Zusammenarbeit unter den Ländern bedrohen die Versorgung mit sauberem Wasser für die Hälfte der 1,5 Milliarden Menschen, die in Südasien leben. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht „Freshwater Under Threat: South Asia“. Das UN-Umweltprogramm UNEP und das Asiatische Institut für Technologie (Asian Institute of Technology) haben den Bericht gemeinsam erarbeitet und sich vor allem mit den Veränderungen der großen Flusseinzugsgebiete beschäftigt. UNEP-Direktor Achim Steiner sagte bei der Präsentation der Studie in Delhi anlässlich der Gipfelkonferenz für Nachhaltige Entwicklung am 6. Februar 2009 in Delhi: „Diese Flusssysteme sind sehr wichtige wirtschaftliche Adern und ebenso ein wichtiger Teil des sozialen und ökologischen Reichtums in Südasien. Investitionen in ein nachhaltiges Management sind daher Investitionen in den gegenwärtigen und zukünftigen Wohlstand in Asien ...“

Als eine gravierende Bedrohung der Flusssysteme wird im Bericht das Abschmelzen der Himalajagletscher identifiziert. Etwa 67 Prozent der Gletscher verlieren als Folge der Klimaerwärmung an Größe und Volumen, und dies vermindert den Zufluss von Gletscherwasser in die großen Ströme Asiens. Den vollständigen Bericht (als PDF-Datei auf Englisch) finden Sie hier. (FKP)


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