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Landwirtschaft | 16.02.2009

FAO-Experte fordert nachhaltige Landwirtschaft

Ohne eine nachhaltige Landwirtschaft sind die Welternährung, die Umwelt und das Klima in den kommenden Jahrzehnten stark gefährdet. So lässt sich ein Vortrag von Shivaji Pandey beim IV. Congress for Conservation Agriculture Anfang Februar 2009 in Delhi zusammenfassen. Pandey ist Direktor der Pflanzenanbau und -schutzabteilung der Welternährungsorganisation FAO in Rom. Die konventionelle Landwirtschaft habe Umweltschäden verursacht, die zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Produktivität in einer Zeit führen, wo angesichts einer wachsenden Bevölkerung eine Verdoppelung der landwirtschaftlichen Produktion bis 2050 erforderlich sei.

Eine nachhaltige Landwirtschaft kann es ermöglichen, die Gesundheit der Böden wieder herzustellen, Energie zu sparen und den Beitrag der landwirtschaftlichen Produktion zu Klimaveränderungen zu reduzieren, ist einer FAO-Pressemitteilung vom 4. Februar 2009 zum Vortrags Pandeys zu entnehmen. Gegenwärtig trage die Landwirtschaft etwa 30 Prozent zu den weltweiten Treibhausgasen bei. Pandey fügte hinzu, dass nur mit einer nachhaltigen Intensivierung des Ackerbaus ernsthafte Fortschritte auf dem Weg zur Erreichung der UN-Millenniumsentwicklungsziele auf den Gebieten Hunger- und Armutsbekämpfung erzielt und eine ökologische Nachhaltigkeit erreicht werden könnten: „Gegenwärtig bewegen wir uns auf beiden Gebieten in die falsche Richtung.“ Der UN-Landwirtschaftsfachmann forderte deshalb Regierungen, fördernde Stellen und andere Beteiligte auf, politisch und finanziell eine nachhaltige Landwirtschaft zu unterstützen. (FKP)


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