Die Vereinigten Staaten, Mexiko, der Mittelmeerraum, Teile von Nordchina, das südliche Afrika, Australien und Teile von Südamerika sind besonders von großen Dürren bedroht. Zu diesem Ergebnis kamen die mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die am 16. und 17. Februar 2009 am „International Workshop on Drought and Extreme Temperature“ teilnahmen. Er wurde von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und der Chinesischen Meteorologischen Behörde veranstaltet und diente der Abschätzung der Risiken durch Dürren und extrem hohe Temperaturen.
Die verheerenden Feuer in Australien zum Zeitpunkt der Konferenz wurden als ein warnendes Beispiel für extreme Hitzeperioden und Waldbrände gewertet, die viele Regionen der Welt bedrohen. Diese Brände seien „ein Ergebnis des Klimawandels“, wurde in der Schlusserklärung der Konferenz festgestellt. Die Konferenz befasste sich auch mit der Dürrekatastrophe in Nord- und Zentralchina, die schlimmste Dürre seit einem halben Jahrhundert in dieser Region. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schlugen eine Reihe von Maßnahmen vor, mit denen sich die betroffenen Länder auf solche Extremereignisse vorbereiten und damit umgehen können. Dazu gehören z.B. eine effizientere Wassernutzung, die Einführung von Pflanzenarten mit einer größeren Resistenz gegenüber Dürreperioden sowie eine Verbesserung der Instrumente zur Vorhersage von klimabedingten Extremsituationen. (FKP)