
Fotos: Max Martin
Katastrophenvorsorge in Südindien - Im Villupuram-Distrikt, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu, reihen sich zehn Dörfer entlang zweier Flüsse. Der wichtige Fluss Thenpennai und sein kleinerer Zustrom Malattaru liegen den größten Teil des Jahres trocken. Doch wenn es stark regnet, entfalten die Flüsse eine dämonische Kraft und verschlingen ganze Dörfer und Reisfelder. Vor der starken Regenzeit ergreifen Frauen die Initiative und bereiten die Dorfbewohner auf die drohenden Gefahren vor. Sie lernen und lehren das Schwimmen und Rettungsschwimmen, statten sich mit Rettungswesten und provisorischen Flößen aus und sorgen dafür, dass ihre Umgebung und die Menschen bei Hochwasser sicherer ist. Die Initiative entstand aus einem Kleinkreditprogramm, dass die lokale Nichtregierungsorganisation „Kalvi Kendra“ mit Frauenselbsthilfegruppen auf den Weg gebracht hat. In verschiedenen Teilen Indiens fördert die niederländische Entwicklungshilfeorganisation „CORDAID“ zehn solcher gemeindebasierter Initiativen zur Katastrophenvorsorge. (alertnet/Max Martin, mit freundlicher Genehmigung, Übersetzung: Christina Kamp)