öffnet die Tafel wilkins Eisschelf
öffnet die Tafel Tasmangletscher
öffnet die Tafel Kilimandscharo
öffnet die Tafel Jakobshavn
öffnet die Tafel Aletschgletscher
öffnet die Tafel Himalaya
öffnet die Tafel Andengletscher
öffnet die Tafel Grinnellgletscher
Schmelzen der Gletscher
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Auswirkungen der globalen Erderwärmung auf Gletscher und Schelfeis – acht Hotspots.

Quellen:
Intergovernmental Panel on Climate Change (2007): Fourth Assessment Report – Working Group I, Chapter 4: Observations: Changes in Snow, Ice and Frozen Ground.
NASA Earth Observatory (23.6.2004): Retreat of the Gangotri Glacier (Link)
NASA Earth Observatory (22.6.2004): Sizing Up the Earth´s Glaciers (Link)
United Nations Development Programme: Den Klimawandel bekämpfen: Menschliche Solidarität in einer geteilten Welt. Bericht über die menschliche Entwicklung 2007/2008.
United Nations Environment Programme (UNEP) 2010: High Mountain Glaciers and Climate Change. Challenges to Human Livelihoods and Adaptation (Link)

Gestaltung: Dieter Düvelmeyer, duevelmeyer.com
Text, Recherche: Tina Schmidt
Redaktion: Uli Keller, DGVN

Die Grafik wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erstellt.  
Einleitungstext schließen
Satelitenaufnahme
Markt im Mekong-Delta
Bewässerungskanäle in Äthiopien
Die globale Erwärmung lässt die Gletscher der Erde schrumpfen – mit fatalen Folgen. Die Eisschmelze in Gebirgen und an den Polkappen gehört zu den schlimmsten Auswirkungen des globalen Klimawandels. Ein Großteil der Eisflächen ist bereits seit mehr als 150 Jahren auf dem Rückzug. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich die Gletscherschmelze in den Polar- und Hochgebirgsregionen dramatisch verstärkt. Viele der rund 160.000 Gletscher weltweit sind betroffen – vom Himalaja und den europäischen Alpen über die Tropengletscher Afrikas und die Eisfelder der Anden bis hin zu den polaren Eisschilden der Antarktis und Grönlands. Gletscher sind riesige Süßwasserspeicher. Verschwinden sie ist die Wasserversorgung gefährdet. Das  Schmelzwasser speist wichtige Flüsse und sichert besonders in trockenen Regionen die Trinkwasserressourcen, die Bewässerung für Landwirtschaft und die Energiegewinnung. Aufgrund der Gletscherschmelze erhöhen sich die Wasserabflüsse zunächst. Überflutungen und Lawinen sind die Folge, vor allem wenn instabile Gletscherseen ausbrechen und gewaltige Wassermengen freigesetzt werden. Langfristig bewirkt der Gletscherrückgang aber Wasserknappheit. Gebirgsflüsse versiegen, Ökosysteme werden zerstört, Arten sterben aus und zahlreiche Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage. Rund 40 Prozent der Weltbevölkerung sind unmittelbar bedroht. Die Prognosen sind alarmierend, einige Gletscher könnten bis zum Ende des 21. Jahrhunderts komplett verschwunden sein. Mit der fortschreitenden Gletscherschmelze und dem Abbruch großer Eisflächen an den polaren Eisschilden wird außerdem der Meeresspiegel in Zukunft weiter ansteigen und insbesondere die Bewohner der Küstengebiete gefährden.

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Bildnachweise:
Bild links: Tasman See am Fuße des Tasman Gletschers,Foto: James Shook, wikipedia.org
Bild mitte: Gangotri-Gletscher im Himalaja, Foto: NASA
Bild rechts: Wilkins Eis Schelf am 29. Februar 2008, Foto: NASA