Zur Homepage: Klimawandel bekämpfen

Vereinte Nationen und internationale Organisationen

Die Aufgaben der UN in Bezug auf den Klimawandel sind vielfältig und reichen von konkreten Aktivitäten vor Ort zum Schutze der Betroffenen vor den Auswirkungen des Klimawandels, bis hin zu Politikempfehlungen und Gestaltung der internationalen Klimapolitik. Unumstritten gelten die Vereinten Nationen als das zentrale Forum zum Thema Klimawandel und globaler Klimaschutz. Von der ersten Weltklimakonferenz der Weltmeterologieorganisation (WMO) im Jahre 1979 hat sich bis heute im Rahmen der UNO ein globales Klimaregime entwickelt. "Die Vereinten Nationen sind gleichermaßen Antreiber und Handlungsrahmen der internationalen Klimapolitik", heißt es dazu in einem Hintergrundbeitrag der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN.

Heute steht die internationale Klimapolitik vor entscheidenden Weichenstellungen. 2012 laufen die bisherigen Vereinbarungen des Kyoto-Protokolls aus. Nur wenn im Jahr 2009 in Kopenhagen gelingt, ein verbindliches Folge-Abkommen zu unterzeichnen, um klimaschädliche Emissionen stärker zu reduzieren, können die dramatischen globalen Auswirkungen noch abgewendet werden. Parallel dazu gilt es vor allem, die Entwicklungsländer dabei zu unterstützen, Anpassungsprojekte an den schon jetzt nicht mehr zu vermeidenden Klimawandel auf den Weg zu bringen. Heft 1/2008 der von der DGVN herausgegebenen EINE WELT PRESSE zeigt eindrückliche Beispiele, welche Herausforderungen dabei auf die Weltgemeinschaft zukommen. 

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 29.06.2010

Wandernde Tierarten stark vom Klimawandel bedroht

Wandernde Tierarten sind bedroht, Foto: UNEPWandernde Tierarten wie Zugvögel sind durch den Klimawandel in ihrer Existenz stark bedroht. Dies ist das Ergebnis von Forschungsarbeiten der „Zoological Society of London“ (ZSL), die Ende Juni bekannt gemacht wurden. Die ZSL untersuchte im Auftrag der „Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals“ (CMS), deren Sekretariat beim UN-Umweltprogramm UNEP angesiedelt ist, wie sich der Klimawandel auf einzelne Tierarten auswirkt, die regelmäßig größere Entfernungen zurücklegen, um optimale Bedingungen für ihre Ernährung und für die Aufzucht von Jungen zu finden.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 12.06.2010

Fortschritte in Details, kaum Bewegung in entscheidenden Fragen

Klimakonferenz in Bonn, Foto: UNFCCC„Gute Stimmung, schlechtes Klima“, so fasst die „heute“-Nachrichtenredaktion des ZDF die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz zusammen, die am 11. Juni 2010 nach zwei Wochen in Bonn zu Ende ging. Die Konferenz mit mehr als 4.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 185 Ländern diente zur Vorbereitung des internationalen UN-Klimagipfels in Cancún/Mexiko im Dezember. In einer der beiden Arbeitsgruppen wurde über Emissionsreduzierungen debattiert, in der anderen vor allem über langfristige Anpassungsschritte an den Klimawandel, den Transfer von Technologie in wirtschaftlich arme Länder sowie die Finanzierung von Klimaschutzprogrammen und Anpassungsmaßnahmen im Süden der Welt.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 01.06.2010

Riesen-Mikado bei Bonner UN-Klimakonferenz

Mikada-Aktion, Foto: BUNDMit einem vier Meter großen Mikado-Spiel demonstrierten Aktivisten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am 31. Mai 2010 vor dem Bonner Tagungshotel "Maritim" zu Beginn der UN-Klimakonferenz. "Acht Mikado-Stangen mit den Fahnen der acht großen Industriestaaten USA, Japan, Kanada, Russland, Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien symbolisieren die verzwickte Lage: Keines der Länder, die eine Vorreiterrolle beim internationalen Klimaschutz spielen müssen, bewegt sich. Jeder wartet ab, welche Vorleistungen andere erbringen", sagte Antje von Broock, Expertin für internationale Klimapolitik beim BUND.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 25.05.2010

Neue UN-Klimachefin will Vertrauen schaffen

Christina Figueres, Foto: UN News ServiceChristiana Figueres wird am 1. Juli 2010 neue Exekutivsekretärin des Klimasekretariats der Vereinten Nationen UNFCCC in Bonn. Die Diplomatin aus Costa Rica wurde am 17. Mai vom Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon berufen. Er erklärte zu dieser Berufung: "Frau Figueres bringt für diese Position Leidenschaft für das Thema, tief gehende Kenntnisse über die Interessengruppen sowie wertvolle Erfahrung in den öffentlichen, gemeinnützigen und privaten Sektoren mit."

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 14.04.2010

Kein Durchbruch bei Klimaverhandlungen in Bonn

UN-Klimaverhandlungen in Bonn, Foto: UN-News ServiceNach den enttäuschenden Ergebnissen der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im letzten Dezember wurde vom 9. bis 11. April bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn ein neuer Versuch unternommen, einem internationalen Klimavertrag näher zu kommen. An dem Treffen nahmen mehr als 2.000 Delegierte und Beobachter aus 190 Ländern teil. Als wichtige inhaltliche Grundlage diente der in Kopenhagen entgegengenommene, aber nicht verabschiedete „Copenhagen Accord“. Der Text war von den Delegationen der USA, Chinas, Brasiliens, Indiens und Südafrikas in den letzten Verhandlungstagen in Kopenhagen ausgearbeitet worden.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 05.03.2010

Analyse zum Scheitern von Kopenhagen

Titelseite Die Klimakonferenz in Kopenhagen vom Dezember 2009 ist – nach einhelliger Meinung in Öffentlichkeit und Politik – gescheitert. Dies ist nicht nur enttäuschend, sondern lässt auch auf eine deutliche Machtverschiebung im internationalen System schließen. Lesen Sie im aktuellen Heft von VEREINTE NATIONEN den Bericht von Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt & Entwicklung, der an der Konferenz teilgenommen hat. Er berichtet nicht nur über die Ergebnisse der Konferenz, sondern auch über die Dinge, die sich hinter den Kulissen abspielten.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 04.03.2010

IPCC-Arbeit soll überprüft werden

Rajendra Pachauri, Foto: UN Photo/Devra Berkowitz„Wir nehmen die Kritik ernst, die uns gegenüber zum Ausdruck gebracht wurde und wir müssen darauf reagieren“, äußerte der Vorsitzende des „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC), Rajendra Pachauri, Anfang März angesichts anhaltender kritischer Äußerungen zur Arbeit des Weltklimarates. Mindestens in einem Falle enthält der letzte IPCC-Bericht von 2007 eine falsche Einschätzung von Folgen des Klimawandels, und dies hat Zweifel daran aufkommen lassen, ob IPCC mit der notwendigen Sorgfalt arbeitet.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 19.02.2010

Yvo de Boer tritt zurück

UNFCCC-LogoDer Exekutivdirektor des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), Yvo de Boer, hat überraschend seinen Rücktritt angekündigt. De Boer betonte, der Rücktritt habe nichts mit dem enttäuschenden Ausgang des Klimagipfels von Kopenhagen zu tun. "Kopenhagen war nicht, was ich mir erhofft hatte", räumte Boer im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP ein. Der Gipfel habe aber eine „solide Grundlage für die erhoffte globale Antwort" auf den Klimawandel gelegt.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 15.02.2010

Neue UN-Beratergruppe zu Klimafragen berufen

Ban Ki-Moon, Foto: UNUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat am 12. Februar 2010 eine Expertengruppe berufen, die die internationale Hilfe für Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel mobilisieren und koordinieren soll. Bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im letzten Dezember war vereinbart worden, dass die Entwicklungsländer bis 2012 insgesamt 30 Milliarden Dollar und danach bis 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar erhalten sollen, um mit den Folgen des Klimawandels fertig zu werden und gleichzeitig dazu beitragen können, den Klimawandel zu begrenzen.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 06.02.2010

Eine falsche Jahreszahl löst Konflikte aus

IPCC-Vorsitzender Rajendra Pachauri, Foto: UNDebatte über Fehler im Klimaratsbericht

In seinem letzten Sachstandsbericht hat der internationale Klimarat IPCC eine falsche Jahresangabe über das zu befürchtende Abschmelzen der letzten Gletscher des Himalaja wiedergegeben. Diese Tatsache selbst ist inzwischen unbestritten, aber das hat die Kritik am IPCC und seinem Vorsitzenden Pachauri nicht beendet. Einige Wissenschaftler fordern seinen Rücktritt und stellen weitere Aussagen des Berichtes infrage. Berechtigte Kritik oder eine gezielte Kampagne zur Schwächung des internationalen Gremiums, dessen Berichte manchen unbequem sind?

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 02.02.2010

Staaten geben Klimaziele bis 2020 bekannt

Yvo de Boer, Foto: UN55 Länder haben in Briefen an die Vereinten Nationen angekündigt, welche Klimaschutzziele sie bis 2020 erreichen wollen. Die angekündigten Emissionsreduzierungen reichen allerdings nicht aus, um die erforderliche Begrenzung der Erderwärmung um zwei Grad zu erreichen.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 23.01.2010

Kopenhagen-Vereinbarung in deutscher Übersetzung

Logo der UN-KlimakonferenzDas Bundesumweltministerium hat eine inoffizielle Übersetzung der „Kopenhagen-Vereinbarung“ vom 18. Dezember 2009 veröffentlicht. Die Vereinbarung war am Ende der UN-Klimakonferenz von den Delegationen von über 190 Ländern zur Kenntnis genommen, aber nicht formell verabschiedet worden. Die Vereinbarung bildet die Grundlage für die weiteren internationalen Klimaverhandlungen, die in diesem Jahr stattfinden werden. 

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 13.01.2010

Die Vereinten Nationen auf dem Weg zur Klimaneutralität

UN will eigene CO2-Verschmutzung reduzieren

„Moving Towards a Climate Neutral UN“ ist ein Bericht der Vereinten Nationen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Im Bericht weist UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auf die hohen CO2- Emissionen hin, die die Vereinten Nationen selbst verursachen und fordert alle UN-Abteilungen auf, sich entschlosssen an der Reduktion der Treibhausgase zu beteiligen. Das System der Vereinten Nationen emittierte im Jahre 2008 weltweit 1.7 Milliarden Tonnen CO2Diesen Wert gilt es nun zu reduzieren. In dem Bericht werden Reduktions-Strategien für jede Organisation der UN aufgezeigt.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 20.12.2009

Stimmen zu den Ergebnissen der UN-Klimakonferenz

Mojib Latif, hier bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen„Das ist heute schon ein schwarzer Tag für die Klimaforschung, denn der Gipfel hat nicht gebracht, was man erwartet hat, geschweige denn verbindliche Reduktionsziele zu Senkung der Treibhausgase.“ So bewertete der bekannte Kieler Klimaforscher Mojib Latif die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen in einem „Tagesschau“-Interview. Wir haben eine Reihe weiterer Stellungnahmen zum Konferenzergebnis zusammengestellt.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 17.12.2009

Entschlossenes Handeln gefordert

Foto: UNAm Freitag, dem 18. Dezember, muss die Entscheidung über ein neues Klimaabkommen fallen. Staats- und Regierungschefs aus mehr als 100 Ländern sind nach Kopenhagen gereist, um die bisher zähen Verhandlungen zu einem positiven Abschluss zu bringen. Kurz vor diesem wichtigen Konferenzabschluss veröffentlichen wir einige aktuelle Stellungnahmen zur Notwendigkeit eines gemeinsamen weltweiten Engagements für den Klimaschutz.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 17.12.2009

Ban Ki-moon: Die Chance, den Lauf der Geschichte zu ändern

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Foto: UNAuf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen sind am Dienstag die Beratungen auf Ministerebene offiziell eröffnet worden. „Wir wissen, was wir tun müssen. Wir wissen, was die Welt erwartet“, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in seiner Eröffnungsansprache vor den Delegierten aus 192 Staaten. „Unsere Aufgabe ist es, hier und jetzt, in unserem gemeinsamen Interesse eine Vereinbarung zu erreichen.“

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 16.12.2009

Wer verwaltet die Klimagelder?

Bonian GolmohammadiWenn auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen, die am Montag begann, eine Einigung erreicht wird, dann werden viele Regierungen erhebliche Finanzhilfen für den Klimaschutz in armen Ländern anbieten. Diese Auffassung vertritt und begründet Bonian Golmohammadi, der Generalsekretär des Weltverbandes der UN-Gesellschaften (World Federation of United Nations Associations – WFUNA), in einem Beitrag zur Klimakonferenz.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 15.12.2009

Erzbischof Tutu fordert entschiedenes Handeln

Desmond Tutu in Kopenhagen„Wir haben nur die eine Welt, diese Welt. Wenn wir sie zerstören, haben wir nichts mehr.“ Der frühere südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu, während der Apartheidzeit ein unerschrockener Verfechter eines neuen, demokratischen Südafrika, setzt sich jetzt für ein entschiedenes Klimaengagement ein. In Kopenhagen forderte er die Politiker, die zur UN-Klimakonferenz kommen, am 13. Dezember auf: „Um Ihrer Kinder, ihrer Enkelkinder willen, kümmern sie sich um diese eine Welt, die wir haben ... Geben sie uns einen rechtlich durchsetzbaren Vertrag, nicht einen politischen Vertrag.“

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 15.12.2009

Deutschland unterstützt Entwicklungsländer beim Klimaschutz

Minister Dirk Niebel, Foto: BMZBundesentwicklungsminister Dirk Niebel ist am 11. Dezember nach Kopenhagen zur Klimakonferenz gereist. Niebel sagte in Kopenhagen: "Ein erfolgreiches Klimaabkommen wird es nur geben, wenn es die Belange der Entwicklungsländer einbezieht. Wir brauchen ehrgeizige Minderungsleistungen in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Industrieländer müssen zu ihrer Verantwortung für den Klimawandel stehen, ihre Emissionen drastisch senken und die Entwicklungsländer bei einem klimafreundlichen Wachstum und der Anpassung an den Klimawandel unterstützen."

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 14.12.2009

Die Kluft zwischen armen und reichen Staaten in Kopenhagen

Logo der WeltklimakonferenzBei der UN-Klimakonferenz weigerten sich am Montagvormittag die Vertreter zahlreicher Entwicklungsländern, an den Sitzungen der Arbeitsgruppen teilzunehmen. Der afrikanischen Initiative schlossen sich viele andere Entwicklungs- und Schwellenländer an, darunter auch China und Indien. Sie fordern, dass die reichen Staaten ihre Ziele zur Senkung klimaschädlicher Treibhausgase höher stecken müssten. Außerdem verlangen sie eine Rechtsverbindlichkeit für das neue Klima-Abkommen.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 14.12.2009

Erwartungen an China und die USA

Bundesumweltminister Norbert RöttgenBundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) forderte bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen die USA und China auf, höhere Zusagen zur CO2-Reduktion zu machen. "Diese beiden Länder tragen eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz", sagte er am Montag.  Die beiden Länder müssten bei ihren Zielen zur Treibhausgas-Reduktion noch drauflegen, sagte Röttgen in Kopenhagen.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 11.12.2009

UN-Klimakonferenz an kritischem Punkt

UN-Klimakonferenz in KopenhagenDie erste Woche der UN-Klimakonferenz hat nicht zu einer solchen Annäherung der Positionen der 192 Regierungsdelegationen gebracht, wie sie wünschenswert wäre, um bis zum 18. Dezember zu einem weit reichenden, rechtlich verbindlichen und mit konkreten Verpflichtungen versehenen Klimaabkommen zu gelangen. Trotz einiger positiver Ankündigungen blieben die grundlegenden Auffassungsunterschiede zwischen Industrieländern, Schwellenländern und Entwicklungsländern und innerhalb dieser Gruppierungen bestehen.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 07.12.2009

UN-Klimakonferenz mit hohen Erwartungen eröffnet

Logo der UN-Klimakonferenz„Der Klimawandel kennt keine Grenzen, er betrifft uns alle", betonte der dänische Regierungschef Lars Løkke Rasmussen am 7. Dezember bei der Eröffnung der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Rasmussen nannte das Treffen die "Hoffnungsträgerin der Menschheit". Die Delegierten in Kopenhagen stünden vor "schwierigen, aber notwendigen Entscheidungen." Optimistisch erklärte er: "Differenzen können überwunden werden, wenn der politische Wille da ist - und ich glaube, er ist da."

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 23.11.2009

Weltbevölkerungsbericht 2009: Bevölkerungsfragen in den Klimaverhandlungen

Weltbevölkerungsbericht 2009Bei den Klimaverhandlungen im Dezember in Kopenhagen muss auch der Bevölkerungsdynamik und Fragen von Gender und reproduktiver Gesundheit Rechnung getragen werden, empfiehlt der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) in seinem aktuellen Weltbevölkerungsbericht 2009. Der Bericht "Eine Welt im Wandel: Frauen, Bevölkerung und Klima" wurde am 18. November 2009 in Berlin von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in deutscher Kurzfassung vorgestellt.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 19.11.2009

UN-Generalsekretär: „Wir dürfen diese einzigartige Chance nicht vergeuden"

Ban Ki-moon, Foto: UN News Centre„Nach Ansicht der Wissenschaft steht in Kopenhagen alles auf dem Spiel. Wir dürfen diese einzigartige Gelegenheit nicht vergeuden, einen neuen Weg zu beschreiten, der zu Wohlstand aber auch zu weniger Kohlendioxidausstoß führt. Jetzt ist dieser Moment gekommen.“ Dies schreibt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Gastbeitrag für „Spiegel Online“ vom 17. November 2009.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 16.11.2009

Asiatisch-Pazifisches Wirtschaftsforum beendet Hoffnung auf rasches Klimaabkommen

Logo des APEC-Treffens 2009Wir haben einige Auszüge aus deutschen Pressestimmen zu den Ergebnissen des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums im Blick auf ein Klimaabkommen bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember zusammengestellt. Zusammen sind die 21 Apec-Staaten für mehr als die Hälfte des weltweiten Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Zu der Organisation gehören neben den USA auch China, Russland, Japan, Korea und Indonesien.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 11.11.2009

Der UN-Weltklimareport als Taschenbuch

UN-WeltklimareportDie Berichte des „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC) bilden die Grundlage der internationalen Klimadiskussion im Vorfeld der UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen. Aber abgesehen von einigen Fachleuten wird kaum jemand sich durch mehrere tausend Seiten Analysen und Bewertungen arbeiten. Deshalb ist es zu begrüßen, dass die Arbeitsberichte und die Diskussionen, die sie ausgelöst haben, in einem Taschenbuch zusammengefasst worden sind. Angereichert wird diese Darstellung um Beiträge angesehener Klimawissenschaftler zu den Themen der IPCC-Berichte sowie zur deutschen Rolle in der Energie- und Klimadebatte.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 07.11.2009

UN-Klimaverhandlungen in Barcelona

Die Zeit läuft ab, Foto: UNFCCC„No way out“, riefen etwa 100 Klimaaktivisten und blockierten symbolisch einige Ausgänge des Konferenzgebäudes. Sie wollten so die Forderung nach raschen und ambitionierten Maßnahmen zur Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen sichtbar machen. Aber die Konferenzteilnehmer verließen das Gebäude, ohne dass diese Forderung umgesetzt worden war. Am Ende der Klimaverhandlungen in Barcelona vom 2.-6. November herrschte Enttäuschung unter den 4.500 Delegierten, Beobachtern und Journalisten aus 181 Ländern. Einen Monat vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen liegt kein konkreter Vertragsentwurf vor und es gibt tief greifende Meinungsunterschiede zwischen den beteiligten Regierungen.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 29.10.2009

UN-Generalsekretär benennt Kriterien für internationales Klimaabkommen

Auf dem Weg nach KopenhagenErfolg oder Misserfolg eines Abkommens bei der UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 kann an vier Kriterien überprüft werden, ist UN-Generalsekretär Ban Ki-moon überzeugt. In einem Beitrag für die „New York Times“ vom 25. Oktober 2009 führte er aus, dass es zunächst einmal darauf ankommt, dass jedes Land – sei es nun ein Industrie- oder Entwicklungsland – alle seine Emissionen drastisch reduziert, und dazu zählen zum Beispiel auch die Emissionen von Schiffen und jene durch die Zerstörung von Wäldern.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 10.10.2009

Kein Durchbruch bei Klimaverhandlungen in Bangkok

Demonstration für eine entschlossene Klimaschutzpolitik in Bangkok, Foto: UNFCCC„Klimagerechtigkeit jetzt!“ So lautete eine Forderung der Demonstranten, die sich immer wieder vor dem Tagungszentrum in Bangkok versammelten, wo Delegierten aus fast 180 Ländern über ein neues Klimaschutzabkommen verhandelten. Das Treffen im Rahmen von UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) fand vom 28. September bis 9. Oktober 2009 in der thailändischen Hauptstadt statt, und die versammelten 4.000 Delegierten, Berater, Journalisten und Beobachter bemühten sich zwei Monate vor der entscheidenden UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen, die gravierenden Auffassungsunterschiede zu überbrücken, die den Abschluss eines Abkommens verhindern könnten.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 23.09.2009

UN-Klimagipfel in New York

Gipfel über den Klimawandel"Die Geschichte dürfte uns keine bessere Chance mehr bieten." So beschrieb UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am 22. September bei der Eröffnung des UN-Gipfels über den Klimawandel in New York die Herausforderung, vor der die internationale Politik kurz vor der internationalen Klimakonferenz in Kopenhagen steht. An dem UN-Gipfeltreffen in New York nahmen fast 100 Staats- und Regierungschefs teil.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 20.09.2009

Weltentwicklungsbericht: Klimaschutz und Armutsbekämpfung verbinden

Weltentwicklungsbericht 2010In der Politik kann keine Wahl zwischen Wachstum und Klimaschutz getroffen werden. Vielmehr zeichnet sich eine kluge Klimapolitik dadurch aus, „dass Entwicklung gefördert, Verletzlichkeit vermindert und der Übergang zu einem Kohlenstoff-armen Wirtschaftswachstum gefördert wird“. Zu diesem Ergebnis kommt die Weltbank im Weltentwicklungsbericht 2010, der das Thema „Entwicklung und Klimawandel“ hat.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 16.09.2009

Erfolgreiche Dritte Weltklimakonferenz

Martin Visbeck, Foto: Christina KampSie war auch ein "Wahlkampf für Kopenhagen“ – die dritte Weltklimakonferenz (WCC-3) der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), die am 4. September 2009 in Genf erfolgreich zu Ende ging. “Sehr erfolgreich“ sogar, meint Martin Visbeck, Professor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel und Vorsitzender des Organisationsausschusses von WCC-3. Auf einer Veranstaltung von InWEnt und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) am 11. September 2009 in Bonn präsentierte und diskutierte er gemeinsam mit weiteren Experten die Genfer Ergebnisse.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 06.09.2009

„Bessere Klimainformationen für eine bessere Zukunft“

Logo der WeltklimakonferenzKlimainformationen und Klimavorhersagen können Leben retten. Und sie sind angesichts des globalen Klimawandels mit einer wachsenden Zahl von Extremwetterereignissen noch wichtiger als früher. Das zunehmende wissenschaftliche Wissen über Klima- und Wetterentwicklungen muss dringend Politiker, Katastrophenschutzorganisationen, Entwicklungsorganisationen und die Bevölkerung vor Ort erreichen. Vom 31. August bis zum 4. September 2009 fand deshalb in Genf die Dritte Weltklimakonferenz statt, die von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Zusammenarbeit mit weiteren internationalen Organisationen durchgeführt wurde.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 16.08.2009

Klimaverhandlungen in kritischer Phase

UNFCCC_LogoNach einwöchigen informellen Verhandlungen für ein neues internationales Klimaabkommen in Bonn wächst die Sorge, dass es am Ende des Verhandlungsmarathons zu unverbindlichen Vereinbarungen und nicht zu den notwendigen weit reichenden und verbindlichen Vertrag kommen könnte.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 21.07.2009

Klimaabkommen in Kopenhagen gefährdet

Foto: UN Photo/Paulo Filgueiras Der Vorsitzende des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC), Rajendra Pachauri, hat am 20. Juli in New York vor einem Scheitern des geplanten Klimaabkommens in Kopenhagen gewarnt. Die wichtigsten Industrienationen hätten die Notwendigkeit einer Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zwar anerkannt, die Schlussfolgerungen der Wissenschaft zur Erreichung dieses Zieles aber „eindeutig ignoriert“.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 16.06.2009

Bonner Klimakonferenz: Es bleibt viel zu tun

foto: UNFCCCDie Ergebnisse der UN-Klimakonferenz vom 1.-12. Juni 2009 in Bonn werden unterschiedlich bewertet.  Einig ist man sich, dass noch große Anstrengungen erforderlich sind, um bis Ende des Jahres einen neuen Klimavertrag abschließen zu können.  

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 03.06.2009

UNO-Generalsekretär: „Die Welt benötigt einen grünen New Deal“

Zum Weltumwelttag am 5. Juni hat sich UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit einer Erklärung an die Weltöffentlichkeit gewandt und u.a. betont: "Die Erde steht vor einer erheblichen Bedrohung, dem Klimawandel. Obwohl alle Länder davon betroffen sind, müssen die Armen die Hauptlast tragen. Aber wir haben noch die Möglichkeit, unseren Kurs zu ändern." 

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 19.05.2009

Verhandlungstexte für Kopenhagen veröffentlicht

Die Vereinten Nationen haben erste Entwurfstexte für das geplante neue Klimaabkommen veröffentlicht, über das bei der UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen verhandelt werden soll.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 19.05.2009

Welt-Ozean-Konferenz endet mit konkreten Klimaplänen

Die Anrainerstaaten der Ozeane der Welt wollen angesichts des Klimawandels enger zusammenarbeiten, und es soll versucht werden, durch intensivere Forschungen besser die regulierende Wirkung der Ozeane im Prozess der Klimaveränderungen zu verstehen. Dies waren zwei Ergebnisse der Welt-Ozean-Konferenz vom 11.-15. Mai 2009 in Manado/Indonesien.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 12.05.2009

Kein Klimaabkommen ohne mehr Geld für Entwicklungsländer

„Wenn kein Geld auf den Tisch gelegt wird, gibt es kein Abkommen.“ So fasste Jeffrey Sachs, der Berater des UN-Generalsekretärs für die Millenniumsentwicklungsziele, seine Einschätzung möglicher Ergebnisse der UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen zusammen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am 6. Mai 2009 weiter, dass Sachs 267 Milliarden Dollar Hilfe bis zum Jahre 2020 für erforderlich erhält, damit die sich die ärmeren Länder auf den Klimawandel einstellen können.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 12.05.2009

Dänemarks Energieministerin: „Die Zukunft ist grün“

Die dänische Energieministerin Connie Hedegaard äußerte sich in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ ausführlich zu globalen Klimaproblemen und zu den Perspektiven für die UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 21.04.2009

UNEP-Exekutivdirektor empfiehlt Investitionen in „Green New Deal“

Achim Steiner, der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms UNEP, hat am 19. April in einer Rede in der Universität von Tel Aviv die Regierungen dazu aufgefordert, Finanzmittel zur Konjunkturankurbelung für Investitionen in eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu verwenden

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 20.04.2009

UN-Generalsekretär mahnt beim Klimaschutz zu entschiedenem Handeln

 „Die gute Nachricht ist, dass wir beide (die Klima- und die Wirtschaftskrise) gleichzeitig angehen können. Die Lösungen für die Klimakrise können das grüne Wachstum voranbringen, das die Grundlage für langfristigen wirtschaftlichen Wohlstand bildet.“ So beschrieb UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Mitte April 2009 in der koreanischen Zeitung „Korean Herald“ die Aussichten für den Klimawandel angesichts der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 14.04.2009

Klimaverhandlungen in Bonn enden mit vielen „Hausaufgaben“

„Bonner Klimagespräche schaffen bessere Atmosphäre, aber wenig Ergebnisse“. So fasste die „New York Times“ in einer Überschrift zusammen, was die Verhandlungen von mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus etwa 180 Ländern brachten. Die elftägigen Klimaverhandlungen in Bonn, die am 8. April zu Ende gingen, dienten der Vorbereitung der UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 28.03.2009

Website CoolPlanet 2009

Das UNO-Informationszentrum in Bonn informiert, dass die neue Webseite der Vereinten Nationen zum Klimawandel, CoolPlanet 2009 zur weltweiten Nutzung freigeschaltet worden ist.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 27.03.2009

UN-Weltwasserbericht warnt vor Folgen des Klimawandels

Der dritte UN-Weltwasserbericht hat den Titel „Wasser in einer sich verändernden Welt“ und macht den engen Zusammenhang von global wachsenden Wasserproblemen und Klimawandel sichtbar. Diesem Thema ist in dem unter Federführung der UNESCO entstandenen Bericht ein eigenes Kapitel („Climate change and possible futures“) gewidmet.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 23.02.2009

Für einen grünen „New Deal“

Die Bekämpfung der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise muss mit Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz verbunden werden, wenn man längerfristige Ergebnisse erzielen will. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer UNEP-Bericht.

Vereinte Nationen & int. Organisationen | 03.02.2009

Website zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen

In Vorbereitung der UN-Klimakonferenz vom 7.-18. Dezember 2009 in Kopenhagen stellt die dänische Regierung ein Internet-Informationsangebot bereit. Die Website bietet sowohl praktische Informationen im Blick auf die Konferenz (z.B. die Akkreditierung) als auch inhaltliche Beiträge, die die internationale Debatte über Klimafragen anregen sollen. Auf diese Weise möchte die dänische Regierung die Unterstützung für die ambitionierten Ziele der Konferenz verstärken.

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