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Menschenrechte

UN-Menschenrechtsrat

Die Menschenrechte großer Bevölkerungsgruppen werden durch die Folgen des globalen Klimawandels akut bedroht. Diese Einsicht hat den UN-Menschenrechtsrat in den letzten Jahren veranlasst, sich intensiver mit diesem Problem zu beschäftigen. Im Auftrag des Rates hat das Büro der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte einen Bericht zur Beziehung von Klimawandel und Menschenrechten erarbeitet, der im März 2009 veröffentlicht wurde. In diesem Bericht sowie in der internationalen Menschenrechtsdiskussion wird betont, dass durch die Folgen des globalen Klimawandels vor allem die Menschenrechte auf Leben, Nahrung, Wohnung, Wasser, Gesundheit und Selbstbestimmung bedroht sind. Es ist auch deutlich geworden, dass ohnehin stark benachteiligte Bevölkerungsgruppen wie Arme, indigene Völker, Frauen und Kinder angesichts katastrophaler Folgen des Klimawandels noch stärker um ihre Menschenrechte und ihr Überleben fürchten müssen.

In vielen Fällen lassen sich die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die Einhaltung der Menschenrechte schwer von anderen Faktoren abgrenzen, die zu Menschenrechtsverletzungen führen. Insgesamt gilt, dass die Klimaveränderungen bestehende Menschenrechtsverletzungen noch verschärfen, und dies betrifft besonders die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte. Deshalb sind Maßnahmen sowohl zur Begrenzung des Klimawandels als auch zur Anpassung an unvermeidbar gewordene Folgen des Klimawandels unverzichtbar für den Schutz der Menschenrechte. Im „Bericht über die menschliche Entwicklung 2007/2008“ wird festgestellt: „Soziale Gerechtigkeit und die Achtung der Menschenrechte gebieten ein stärkeres internationales Engagement für die Anpassung an den Klimawandel.“

Menschenrechte | 28.03.2009

Menschenrechte und Klima

„Während die Auswirkungen der globalen Erwärmung immer realer und spürbarer werden, erleben wir ein neues und wachsendes Interesse an der menschlichen Dimension des Klimawandels. Ein Ausdruck dieser neuen Perspektive ist, dass zunehmend wahrgenommen wird, dass der Klimawandel direkte Auswirkungen auf die Menschenrechte haben wird.“ Das stellte die UN-Hochkommissarin Navanethem Pillay am 21. Februar 2009 in einem Kommentar für die Website der dänischen Regierung zur nächsten Weltkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention in Kopenhagen fest.

Menschenrechte | 26.02.2009

Klimawandel verschärft Konflikte im Norden Ugandas

Karamoja, eine semiaride Region im Norden Ugandas, hat in 25 Jahren 14 Dürrekatastrophen erlebt. Seither haben sich die bewaffneten Auseinandersetzungen sehr verstärkt.

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